Engagement in Landau

Die Engagementbereiche und erste Projekte wurden von rund 40 Teilnehmer:innen eines Auftakt Workshops „Engagierte Stadt Landau“ im April 2022 gemeinsam erarbeitet.

Im Laufe der Zeit kamen und kommen weitere Projektideen hinzu. Akteure aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen, aus Fachabteilungen der Stadtverwaltung und gegebenenfalls der Wirtschaft kooperieren bei der Umsetzung der Vorhaben.

Begegnung und Miteinander

Regenbogen Plauderbänke

Einander in kultureller Offenheit begegnen und gemeinsam plaudern

Seit August 2024 gibt es in Landau an insgesamt drei Standorten Regenbogen-Plauderbänke: auf dem Martha-Saalfeld-Platz gegenüber der Landavia, an der Ecke Kronstraße / Bachgasse schräg gegenüber C&A und auf dem Gelände des Südparks nahe dem Spielplatz bei der Vinothek Par Terre.

Zweck der Plauderbänke ist es, Bürgerinnen und Bürger auf entspannte und spontane Weise miteinander in Kontakt zu bringen. Die bunten Sitzgelegenheiten laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, zu reden, zu diskutieren, miteinander zu lachen, einander zuzuhören, kurz: aktiv ein engagiertes und vielfältiges Miteinander zu leben. Sie senden ein klares Signal für Toleranz, Weltoffenheit und Solidarität.

Die Idee zu den Plauderbänken entstand 2018 in England. So genannte ‚chat benches‘ sind seither Plätze der Begegnung und des Austauschs. Sie bieten Raum für spontane Gespräche zwischen Passant:innen, können durch ihre Offenheit für Unterhaltungen die Integration von Migrant:innen fördern und das Verständnis sowie die Akzeptanz für individuelle Lebensweisen unterstützen. Sie ermöglichen Diskurse zu aktuellen gesellschaftlichen Themen und niedrigschwellige Kontakte für einsame Menschen.

Auf der Bank am Queichbrückchen Ecke Kronstraße / Bachgasse (gegenüber C&A) bieten Vereine Plauderstunden an. Das sind informelle Gesprächsrunden zu bestimmten Themen für alle Interessierten. Die Termine werden im Veranstaltungskalender dieser Seite veröffentlicht. Wer Lust hat, ebenfalls eine Plauderstunde zu gestalten, kann sich gerne mit der eigenen Idee per E-Mail bei der Ehrenamtsbeauftragten melden: angelika.kemmler@landau.de.

An jedem ersten Samstag des Monats veranstalten die Omas gegen Rechts hier um 11 Uhr zudem eine Mahnwache gegen das Vergessen.

An den Plauderbänken im Südpark veranstaltet die Initiative Landau Kreativ eine Lesereihe für Erwachsene und Kinder. Die Termine und Themen werden auf dem Kalender vom Kulturnetz Landau veröffentlicht.

 

Foto

Die Regenbogen-Plauderbänke heißen alle Menschen in ihrer Individualität willkommen. Sie stehen für Akzeptanz, Vielfalt und Respekt und laden zu einem niedrigschwelligen, gemeinschaftlichen Austausch ein. (Copyright: Stadt LD)

Wir öffnen Türen in Landau

Einsamkeit kann in jedem Alter und in jeder Lebenssituation entstehen. Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Auch in Landau gibt es viele Menschen, die sich einsam fühlen und sich Kontakt und Begegnung wünschen. Als engagierte Stadt wollen wir Türen öffnen, Begegnungen vermitteln und das Miteinander in Landau weiterentwickeln.

„Wir öffnen Türen in Landau“ ist eine institutionen-übergreifende Kooperation von Caritas-Zentrum Landau, dem Haus der Diakonie Landau, der Stiftskirchengemeinde, der Pfarrei Mariä Himmelfahrt sowie der Stadt Landau.

Das Türöffner-Projekt richtet sich an alle einsamen Menschen, unabhängig von Alter, Nationalität oder Religion. Ein Organisationsteam aus haupt- und ehrenamtlich Engagierten bringt Menschen, die sich Besuch und Begegnung wünschen, mit ehrenamtlichen Begleiter:innen zusammen. Dabei schaut das Organisationsteam sowohl auf die Talente, Bedürfnisse und Vorstellungen der Ehrenamtlichen als auch der Menschen in Einsamkeit und vermittelt „passgenau“ Begegnung, Besuch und Begleitung. Mögliche gemeinsame Aktivitäten sind

  • Spaziergänge in der Natur
  • Café Besuche
  • Kinobesuche oder Filmnachmittage zuhause
  • Gesellschaftsspiele
  • Literaturgespräche oder Bücher lesen / vorlesen
  • Besuch von Ausstellungen, Museen
  • Musik
  • Sport treiben
  • gemeinsam Kochen

Das Projekt lebt von der Beteiligung vieler Akteure, die das Thema „Einsamkeit“ berührt. Es besteht eine enge Vernetzung mit vielen sozialen Einrichtungen der Stadt sowie zahlreichen sozialen Initiativen, die Anfragen nach Türöffnerinnen und Türöffnern weiterleiten.

Ansprechpartnerin des Projekts ist Susanne Poerschke

Telefon 01511 / 48 79 613, E-Mail susanne.poerschke@kirchelandau.de

Eine lebendige Nachbarschaft verbindet – das ist die Idee des Nachbarschaftsadvents, den die Engagierte Stadt Landau 2022 ins Leben gerufen hat. Vom 1. bis 24. Dezember öffnen Bürger:innen Tür, Tor oder Hof für eine kleine Nachbarschaftsaktion. Hier können Menschen sich begegnen und neue Kontakte im Quartier, in der Straße oder im Wohnblock knüpfen. Die Initiative „GemEinsam in Landau“, zu der neben der Protestantischen Stiftskirchengemeinde und der Pfarrei Mariä Himmelfahrt das Caritas-Zentrum, die Diakonie, und die Stadtverwaltung gehören, sucht auch in diesem Jahr Mitmacher:innen für nachbarschaftliche Adventsaktionen.

Nachfolgend ein paar Aktionsideen für ein Engagement:

  • Hoffest: Trinken Sie gemeinsam Glühwein, Kinderpunsch oder musizieren und singen Sie zusammen im Freien in vorweihnachtlichem Ambiente.
  • Lesung: Lesen Sie eine Weihnachtsgeschichte bei Adventsbeleuchtung vor.
  • Wichtelgeschenke: Amüsieren Sie sich in nachbarschaftlicher Runde beim gemeinsamen Erzählen, Spielen und Wichteln.
  • Adventsbasteln: Fertigen Sie weihnachtlichen Schmuck für Fenster, Türen oder Ihren Baum und versorgen sich währenddessen mit Spekulatius.
  • Überraschung unterm Baum: Stellen Sie einen Weihnachtsbaum im Garten oder Hof auf und dekorieren ihn mit Ihren Nachbar:innen.
  • Bewegung: Treffen Sie sich zu einem Winterspaziergang, einer Joggingrunde oder einer Radtour und belohnen sich danach mit Lebkuchen und Tee.
  • Kleidertausch-Party: Schenken Sie aussortierten Wintersachen beim Kleidertausch in der Nachbarschaft ein zweites Leben.

Sie haben andere Ideen, wie Sie Ihren Nachbar:innen im Advent eine Freude machen können? Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Organisator:innen adventlicher Aktionen können sich beim Caritas-Zentrum Landau per E-Mail unter caritas-zentrum.landau@caritas-speyer.de für einen Tag ihrer Wahl zum Nachbarschaftsadvent anmelden. Die Stadt Landau unterstützt die ersten 24 Interessent:innen mit Einkaufsgutscheinen im Wert von 30 Euro. Alle Teilnehmenden erhalten zudem ein “Mitmach”-Paket samt Plakat, Einladungsschreiben für Nachbar:innen, Dankeschön-Postkarten und Geschenkeanhängern. Diese sind ab dem 15. November im Caritas-Zentrum in der Königstraße 39-41 erhältlich.

 

„Pflanz dich hin“
Umgestaltung des Kirchen- und Kita-Vorplatzes in einen Begegnungs-und Kommunikationsort im Quartier

 

Ein Projekt von Matthäus*Landau (Prot. Matthäuskirchengemeinde)
Ansprechpartner: Pfarrer Dr. Stefan Bauer
0175/5941117; stefan.bauer@evkirchepfalz.de

 

Der Vorplatz an der Limburgstraße ist bereits ein vielgenutzter Ort für Eltern, die ihre Kinder von den Kitas Siedlernest und St. Albert oder von der Grundschule abholen. Manchmal gibt es hier Kita-Feste oder man feiert eine Taufe oder Hochzeit. Der Platz gehört zu dem kleinen Stadtteilzentrum, das durch die beiden Kirchtürme der Wollmesheimer Höhe markiert wird.

In einem ersten Schritt wurde der Platz „möbliert“ mit einladenden Bänken und einem öffentlichen Bücherschrank. Der Bücherschrank, der von einem örtlichen Schreiner entworfen und gebaut wurde, erfreut sich täglich großer Beliebtheit. Es ist ein Kommen und Gehen.

Ein Pflanzbeet wurde zum Bibelbeet umgestaltet. Dort wachsen Pflanzen, die auch in der Bibel vorkommen. Sie sollen noch mit QR-Codes versehen werden, unter denen weitere Informationen zu finden sind. Das wird im Zuge des Relaunch der Homepage matthaeuskirche-landau.de realisiert werden.

Am Freiwilligentag 2022 werden Hochbeete gebaut, die für jedermann und jederfrau benutzbar sein werden. Wer mag, kann hier pflänzeln und ernten, die Hochbeete bemalen oder mit kleinen Kunstwerken ausstatten. Vorbild für dieses urban gardening ist der Hack-Museumsgarten in Ludwigshafen, eine seit Jahren florierende Ehrenamtsinitiative.

Es wäre ein Traum, wenn der Platz auch für kleine Konzerte und kulturelle und gesellige Impulse aller Art dienen könnte. Die protestantische Kirchengemeinde möchte mit dem Projekt und dem Platz einen Beitrag leisten zur Vernetzung und Begegnung im Quartier.

Vereine aus Stadt und Kreis veranstalten einen Vereinsweihnachtsmarktstand auf dem Landauer Thomas-Nast-Nikolausmarkt. Die Aktion wurde gemeinsam mit dem Landauer Gastronomie-Unternehmen BAGAGE entwickelt. Die Vereine braten Burger (veggie, Fleisch) und der Erlös kommt den Vereinskassen zugute. Innovativ am Projekt ist der vereinsübergreifende Charakter. Denn die Schichten werden nicht nur „pro Verein“ besetzt, sondern auch Engagement- und spartenübergreifend. So lernen Engagierte sich untereinander kennen, vernetzen sich und JEDE besetzte Schicht erwirkt prozentual einen Erlös für die selbstbestimmt ausgesuchte Vereinskasse. Somit können auch Engagierte außerhalb von Vereinen aktiv, flexibel und punktuell unterstützen.

Hier der Link zum Erklärvideo: http://vereinachtsstand.vereint-suedpfalz.de/

Hier der Link zum Schichtplan: http://weihnachtsmarkt.vereint-suedpfalz.de/

Hier der Link zur Hygieneschulung:  Hygieneschulung 2024 Aufzeichnung

Hier der Link zur Burgerbratschulung: https://www.youtube.com/watch?v=1OlzuGDNXZw

Rückfragen, mehr Infos oder Bestellung von gedruckten Flyern für Engagierte per E-Mail an info@vereint-suedpfalz.de oder telefonisch unter 0179-3786915.

Spendenkonto Verein(t) Südpfalz e.V.: D E 94 5486 2500 0003 7773 59

Paypal Link: https://www.paypal.me/vereintsuedpfalz

Flyer zum Projekt

Nicht jeder hat die Möglichkeit, den Weihnachtsabend im Kreise seiner Lieben zu verbringen oder sich ein Weihnachtsmenü zu leisten. Verschiedene Landauer Kirchengemeinden und soziale Vereine möchten am Fest der Liebe auch diesen Menschen einen festlichen Heiligen Abend ermöglichen. Sie laden Alleinstehende, ebenso wie Ehepaare und Familien am Heiligen Abend in die Stadtmission, das Gemeindehaus der Stiftskirche und das Karl-Trautwein-Haus ein. Der Abend beginnt an allen Standorten mit einem Gottesdienst. Die Gäste können aber auch erst zum Weihnachtsessen kommen. Es gibt ein Mehrgänge-Menü in festlichem Ambiente und Überraschungstüten als Geschenke für die Gäste. Während in der Stadtmission der Weihnachtsmann zu Besuch kommt und ein Kinderprogramm organisiert wird, gibt es an den anderen Standorten ein besinnliches Programm mit Musik.
Federführend veranstaltet wird „Gemeinsam Weihnachten feiern“ von den Vereinen Südstern, ToM (Toleranz und Menschlichkeit) und der Landauer Tafel, der Protestantischen Stiftskirchengemeinde, der Stadtmission und der katholischen Gemeinde St. Maria, sowie der Koordinationsstelle Ehrenamt der Engagierten Stadt Landau.
Hauptunterstützende sind das Bethesda Landau, welches das Weihnachtsmenü kreiert und liefert, die Dieter-Kissel-Stiftung, sowie zahlreiche Ehrenamtliche, die an Heilig Abend die Gäste bewirten.

Queere Südpfalz ist ein Zusammenschluss lokaler Akteur*innen aus Beratung, Bildung und Aufklärung. Gemeinsames Ziel ist es, queeres Leben in der Südpfalz sichtbar zu machen und aktiv zu gestalten. Gemeinschaftlich organisiert die Initiative ein Jahreskulturprogramm,Demonstrationen, Infostände, Feiern, Filmabende und Podiumsgespräche zu queeren Aktionstagen. Zum Netzwerk gehören die Gleichstellungsstellen Landau und SÜW, die Aids-, Drogen & Jugendhilfe Landau, die Trans*Eltern Pfalz, der Kinderschutzbund LD-SÜW, der Verein QueerNet RLP mit dem Projekt Familienvielfalt, die Hochschulgruppe QUEERulanten* der RPTU, das Referat Queer, Feminismus und Gleichstellung des AStA der RPTU, die Koordinationsstelle Ehrenamt der Stadt Landau sowie engagierte Einzelpersonen.

Flyer PDF

Kontakt: QueerNet Rheinland-Pfalz e.V.
Projekt Familienvielfalt
Hintere Bleiche 29, 55116 Mainz
Instagram: queernetrlp
www.queernet-rlp.de/projekte

www.regenbogen.rlp.de

E-Mail: familienvielfalt.lu@queernet-rlp.de

Engagement von und für Kinder und Jugendliche

Um die Beteiligung von Jugendlichen in der Stadt Landau zu fördern, wurde vom Jugendbeirat der Stadt Landau mit Unterstützung der Jugendförderung ein Jugendforum ins Leben gerufen.

Die Zusammenfassungen der Jugendforum Veranstaltungen finden Sie hier:

Auswertung – 1. Jugendforum

Auswertung – 2. Jugendforum

Ansprechpartnerin:
Vera Ließfeld
Telefon: 06341 13-5161
Mobil: 0172 2136406
E-Mail: vera.liessfeld@landau.de

Leben in der Demokratie – Dritte Landauer Kinderstadt

Auch 2025 öffnet die Landauer Kinderstadt ihre Türen für ihre Bürger:innen im Alter von 8 bis 12 Jahren. Sie findet vom 21. bis 25.07. und vom 28.07. bis 01.08. auf dem Gelände des Landauer Kanu Clubs in der Stettiner Straße 6 statt. Die Kinderstadt ist ein pädagogisch betreutes Projekt zur Demokratieförderung, welches durch die Jugendförderung in Kooperation mit der mobilen Schulsozialarbeit der Stadt Landau durchgeführt wird. Die Kinder bestimmen, wie die Stadt gestaltet werden soll, wie die Bürger:innen arbeiten und wie sich alle in der Stadt wohlfühlen können.

Spielerisch werden die Zusammenhänge einer Stadt, wie eine Verwaltung, der Handel, Dienstleistungen, Kultur und Sport sowie Geldverdienen und wieder ausgeben erlebbar gemacht. Es gibt verschiedene Stationen wie z.B. Bürger:innenbüro, Arbeitsamt, Kantine, Kaufhaus, Medienhaus, Manufaktur und Kulturmeile. An jedem Tag gibt es zusätzlich noch ein “Tagesspecial”. Die Bewohner:innen dürfen sich ihren Traumberuf aussuchen, Demokratie erleben und eine tolle gemeinsame Zeit haben.

Urban gardening für Kinder und Jugendliche

Ein Projekt der Jugendförderung Landau

Ansprechpartnerin: Ina Rinck

Tel: (06341) – 13 51 75
E-Mail: Ina.Rinck@Landau.de

Das schwarze Gold des Gartens und unterwegs mit dem Landauer Abfallberater
Die Jugendförderung Landau startet im neuen Jahr mit interessanten Angeboten des Mitmachprojektes der Gartenwerkstatt.

Urban gardening für Kinder und Jugendliche findet seit September 2022 regelmäßig freitags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Innenhof des Hauses der Jugend Richtung Mauergasse statt. Das Gartenwerkstatt-TEAM Ina Rinck, Sozialpädagogin der Jugendförderung und die Naturpädagogin Anja Lühnenschloß haben dort mit Kindern und Jugendlichen einen städtischen Nutzgarten mit schmackhaftem Gemüse und Salaten entstehen lassen. Eingeladen sind Kinder ab dem Grundschulalter.
Dank der stolzen Helferinnen und Helfer stehen uns mittlerweile vier Pflanzbeete mit nährstoffreicher Erde zur Verfügung. Hier wird regelmäßig gebuddelt, gehegt und gepflegt.

Für uns ist es wichtig spielerisch Impulse für Naturerfahrungen im städtischen Raum anzubieten und ein Interesse für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft zu wecken. Neben dem regelmäßigen Gärtnern und interessanten Exkursionen können so ökologische Kreisläufe verstanden und auftauchende Fragen beantwortet werden.
Du kennst die Gartenwerkstatt der Jugendförderung noch nicht? Dank der Medienanstalt OK Weinstraße gibt es einen Film – zu finden unter: www.jufoelandau.com. Schau` mal rein.

In den Sommerferien finden unsere Gartenwerkstattnachmittage im Rahmen der Landauer Ferienkarte

https://landau.feripro.de/programm/23/anmeldung/veranstaltungen statt.

 

 

 

Informationen und das Anmeldeformular findest du auf www.landau.feripro.de. Falls du dich für einzelne Gärtnernachmittage anmelden möchtest schreibe bitte eine E-Mail an Ina.Rinck@Landau.de

Sie möchten unser Projekt unterstützen? Dann sind wir sehr dankbar und freuen uns über eine Nachricht von Ihnen.

Das Gartenwerkstatt-TEAM

Nachhaltigkeit

Mitmachausstellung „Klimagourmet“ mit Rahmenprogramm

Unter dem Motto „Genießen und das Klima schützen“ gastiert vom 02.10. bis 16.11.2025 die Mitmachausstellung „Klima-Gourmet“ im Frank Loebschen Haus Landau. Sie liefert Denkanstöße und Anregungen für eine klimafreundliche Ernährung. Eingeladen sind Menschen jeden Alters, interessierte Gruppen, insbesondere Schulklassen und Vorschulgruppen.

Inhalt der Ausstellung :

Was haben unsere Lebensmittel mit der Klimaerwärmung zu tun? Wie viel CO2 entsteht bei der Herstellung von Nahrung? Gibt es Unterschiede zwischen konventionell und biologisch erzeugten Lebensmitteln? Produktionsketten und Zusammenhänge können so begreifbar werden. Die Treibhausgasemissionen der Ernährung machen im Durchschnitt 15 % des persönlichen CO2-Fußabdrucks pro Kopf in Deutschland aus. Je nach Art und Verarbeitung der Lebensmittel kann der eigene Wert höher oder niedriger ausfallen. Beispiel Freilandtomaten: Mit dem Lkw aus Spanien angekarrt, verursacht das sechsmal mehr CO2-Abgase als der Genuss von Tomaten aus der Region. Zudem wirkt sich der Verzehr von pflanzlichen Proteinen anstelle von Fleisch sehr günstig auf die Klimabilanz aus. Die Ausstellung wurde von Umweltlernen Frankfurt e.V. entwickelt.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei und zu den Öffnungszeiten des Frank Loebschen Hauses möglich. Für Gruppen und Schulklassen ist eine Anmeldung notwendig. Bitte senden Sie den Terminwunsch an Herrn Patrick Schuster, E-Mail: Patrick.Schuster@Landau.de, Telefonnummer 06341 86472.

Rahmenprogramm

Vereine, soziale und kulturelle Einrichtungen, sowie städtische Stellen teilen Ihr Wissen zu Themen wie Ernährung, Klimaschutz oder nachhaltiger Landwirtschaft. Sie lernen Tipps und Kniffe für ein schmackhaftes Sauerteigbrot, lassen sich durch den Klimagarten führen, beteiligen sich bei einer Pflanzaktion, pflanzen einen der 200 Kastanienbäume ein oder nehmen an einem Kochevent oder Vortrag teil.

Urheber: Reallabor Queichland

Ein gemeinsames Projekt von:

Zentrum für Bildung und Forschung an Außerschulischen Lernorten (ZentrAL),
AG Chemiedidaktik des Instituts für naturwissenschaftliche Bildung,
Institut für Mathematik (AG Mathematische Modellbildung)
am Campus Landau der Rheinland-Pfälzisch Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)

Ansprechpartner: Prof. Dr. Björn Risch

Kontakt: reallabor@uni-landau.de

.

Aktivitäten im Rahmen des Projekts “Engagierte Stadt” bieten den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Landau Möglichkeiten zu Begegnung und Engagement. Dieses Engagement Ehrenamtlicher möchten wir gern auch in die Weiterführung des Reallabors Queichland im Stadtteil Horst einbeziehen.

Nach Ablauf der finanziellen Förderung des Reallabor Queichland durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt im Frühjahr 2022, ist nun der Erhalt und die Weiterentwicklung des Reallabor Queichland offen. Das Reallabor ist ein Bildungsort mit Lernangeboten im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Es ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern nicht nur die Teilnahme an zahlreichen Informations-, Mitmach- und Kooperationsangeboten, wie das Experimentier-Café, die Kinder-Uni-Kurse und Urbanes Gärtnern, sondern auch aktiv eigene Ideen und Anregungen zur Umsetzung auf der Fläche einzubringen. Dieses möchten wir gern weitergeführt sehen.

Die Landauer Universität wird das Reallabor weiterhin im Rahmen von Forschung und Lehrveranstaltungen einbeziehen. Gesucht werden Bildungseinrichtungen, Institutionen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger, welche die Betreuung einzelner Projekte und die Ausführung bestimmter Aufgaben übernehmen sowie auch das Reallabor Queichland anhand guter Ideen bereichern.

 

Gern möchten wir Engagierte für folgende Aufgaben gewinnen:

  • Organisation von Wettbewerben (Mal-, Schreib-, Fotowettbewerb etc.) sowie die Übernahme der entsprechenden Pressearbeit
  • Führungen anbieten zum Bewuchs der Hochbeete oder zur Queich
  • Beseitigung von Müll, auch von Scherben in der Queich
  • Naturführungen anbieten (Vögel, Insekten etc.)
  • Mitbetreuung der Kurse des Experimentier-Cafés
  • Pflege der Homepage
  • Neuentwicklung des vorhandenen Orientierungslaufs (QR-Code)

Weitere Informationen zum Projekt Reallabor Queichland entnehmen Sie bitte der Seite https://reallabor-queichland.uni-landau.de

Urheber: Reallabor Queichland

Engagierte Stadt

Die Stadt Landau in der Pfalz ist seit 2021 Mitglied des Bundesprogramms „Engagierte Stadt“. Das Programm unterstützt die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft, um vor Ort gute Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung zu schaffen. Es fördert Kooperationen statt Projekte. Die „Engagierte Stadt“ begleitet Menschen und Organisationen vor Ort auf ihrem gemeinsamen Weg zu starken Verantwortungsgemeinschaften. Denn dort, wo sich Menschen engagieren, steigt auch die Lebensqualität. Hier geht es zur Seite des Bundesprogramms Engagierte Stadt.

Alle „engagierten Städte“ tragen das Selbstverständnis zur gemeinsamen Arbeit an einer demokratischen, vielfältigen und solidarischen Gesellschaft. Sie können das Selbstverständnis hier downloaden.

Durch den regelmäßigen Austausch zwischen den „engagierten Städten“ kann jede Kommune von den Erfahrungen der anderen profitieren – ein Gewinn für alle.

 

Ein Erklärfilm zur Engagierten Stadt

Auftaktveranstaltung Engagierte Stadt

27. April 2022 im Alten Kaufhaus

Zusammen gestalten wir unsere Engagierte Stadt

„Wie können wir unsere Stadt zukunftsfähig und lebenswert für alle Bürgerinnen und Bürger gestalten? Wo Probleme beseitigen, neue Themen angehen, Akteure vernetzen, mehr Menschen aktivieren?“ Zum Austausch über diese Fragen lud Dr. Maximilian Ingenthron, Bürgermeister der Stadt Landau in der Pfalz, in seiner Begrüßung die Gäste der Auftaktveranstaltung ein. Er unterstrich, dass es in Landau bereits eine vielfältige Engagementkultur gäbe. Nun ginge es um die weitere Vernetzung und Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure. Er sei gespannt und freue sich auf die Impulse, die sich aus der Auftaktveranstaltung ergeben würden.